Sozi­al­be­stat­tung – wer, wann und vor Allem was?

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Sozi­al­be­stat­tung – wer, wann und vor Allem was?

In unse­rer Infor­ma­ti­ons­rei­he “Seriö­se Bestat­ter – Grund­sätz­li­ches” geht es heu­te um das The­ma: Sozi­al­be­stat­tung – wer, wann und vor Allem was…

„Die Wür­de des Men­schen ist unan­tast­bar…“ Was bereits im Grund­ge­setz ver­an­kert ist, wird lei­der im Wan­del der Zeit auf unse­re lie­ben Ver­stor­be­nen bis­wei­len nicht mehr ange­wandt. Mit­un­ter füh­ren wid­ri­ge Lebens­um­stän­de zu Situa­tio­nen, in denen man mit dem Ein­tritt eines Ster­be­fal­les finan­zi­ell hoff­nungs­los über­for­dert ist. Unse­re Bestat­tungs­kul­tur soll­te uns aber leh­ren, wie beim letz­ten Gang unse­rer Lie­ben ver­fah­ren wird. Nach dem Weg­fall des Ster­be­gel­des durch die Kran­ken­kas­sen, wel­ches mz_logowenigs­tens einen Teil der Bestat­tungs­kos­ten auf­ge­fan­gen hat, sind nicht sel­ten finan­zi­el­le Eng­päs­se vor­han­den. Wer für die­sen Fall kei­ne Vor­sor­ge getrof­fen hat, juris­tisch „wem es nicht zumut­bar ist, für die Bestat­tungs­kos­ten auf­zu­kom­men“, dem bleibt der Weg zum Sozi­al­amt sel­ten erspart. Das Sozi­al­ge­setz­buch stellt unmiss­ver­ständ­lich klar, das in einem sol­chen Fall eine orts­üb­li­che, stan­des­ge­mä­ße Bestat­tung durch­zu­füh­ren und somit mit den Steu­er­gel­dern der All­ge­mein­heit zu tra­gen ist. Was ist nun orts­üb­lich. Orts­üb­lich ist eine Trau­er­an­zei­ge, hier kei­ne hal­be Sei­te, aber den­noch eine klei­ne Anzei­ge soll­te gewährt wer­den. Ein ein­fa­cher Blu­men­schmuck, ein Sarg und eine Urne gehö­ren eben­so hin­zu, wie eine Kon­do­lenz­lis­te. Zuge­ge­ben in ein­fa­cher Aus­füh­rung, aber den­noch wür­de­voll. Wur­de einst in einem Tes­ta­ment eine Erd­be­stat­tung ver­fügt, so ist auch die­se zu über­neh­men. Anspruch besteht immer auch auf eine Rei­hen­grab­stät­te sowie – und das wird meist bestrit­ten – auf einen schlich­ten Grab­stein. Hier­bei kann unse­re Stein­metz­ab­tei­lung „Natur­stein-Gotha“ aus­führ­lich bera­ten und nach Wegen suchen. Was aber ist nun stan­des­ge­mäß? Der gesell­schaft­li­che Stand oder der Bekannt­heits­grad kön­nen Anlass sein, dass nach einer Trau­er­fei­er das Kaf­fee­trin­ken hin­sicht­lich der ver­stor­be­nen Per­son sehr wohl als stan­des­ge­mäß erwar­tet wer­den kann und somit zu über­neh­men wäre. Hier­bei ist nicht ein Gela­ge bis in die Mor­gen­stun­den gemeint, aber ein Inne­hal­ten und Geden­ken im ver­nünf­ti­gen Rah­men. Alles in Allem geben zer­ti­fi­zier­te und geprüf­te Bestat­tungs­un­ter­neh­men auch bei die­sen schwe­ren Gege­ben­hei­ten Hil­fe­stel­lung.  Ihr Ronald Häring – Geschäfts­füh­rer -. Sozi­al­be­stat­tung Sozialbestattung

Sozi­al­ge­setz­buch XII § 74

Sozialbestattung

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