Was ver­steht man unter einer Seebestattung?

Eine See­be­stat­tung ist die Bei­set­zung der sterb­li­chen Über­res­te eines Men­schen in einer Urne auf dem offe­nen Meer, in Deutsch­land auf der Nord- oder Ost­see. Das Ritu­al der Bei­set­zung erfolgt nach see­män­ni­schen Gepflo­gen­hei­ten. Was frü­her nur See­leu­ten vor­be­hal­ten war, hat sich im Lau­fe der Zeit geöff­net. So kann eine See­be­stat­tung kann grund­sätz­lich bei jedem Bestat­ter bun­des­weit in Auf­trag gege­ben wer­den. Sofern der Bestat­ter nicht selbst See­be­stat­ter ist, lei­tet er im kon­kre­ten Fall den Auf­trag an einen qua­li­fi­zier­ten See­be­stat­ter wei­ter, der dann auch den wei­te­ren Rah­men der Trau­er­fei­er für Ange­hö­ri­ge arran­giert. Über den genau­en Ort der Bei­set­zung wird mit Nen­nung der Koor­di­na­ten eine Bestä­ti­gung aus­ge­stellt. Eine See­be­stat­tung wird außer­halb der Drei-Mei­len-Zone durch­ge­führt. In Bin­nen­ge­wäs­sern (Boden­see, Rhein oder ähn­li­che Gewäs­ser) sind See­be­stat­tun­gen in Deutsch­land durch die Fried­hofs­pflicht nicht gestat­tet, anders, als in der Schweiz, wo es bei­spiels­wei­se Bei­set­zun­gen im Gebirgs­bach gibt. Grund­sätz­lich unter­sagt sind Bei­set­zun­gen auf See mit klas­si­schem Sarg. In der Regel sind die See­be­stat­tungs­ur­nen inner­halb weni­ger Stun­den ent­spre­chend auf­ge­löst. Bei Bei­set­zun­gen auf See muss auf künst­li­che Blu­men und Ker­zen­licht ver­zich­tet wer­den. Ihr Ronald Häring – Geschäfts­füh­rer der Bestattungsinstitut Gotha GmbH

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