War­um kann ich die Urne mei­nes Ver­stor­be­nen in Deutsch­land nicht mit nach Hau­se nehmen?

Der in Deutsch­land oft ins Wort geführ­te „Fried­hofs­zwang“ wird immer wie­der als Bevor­mun­dung des Staa­tes ange­se­hen und kri­ti­siert. Dabei wird über­se­hen, dass die Prä­fe­renz der Bestat­tung von Ver­stor­be­nen auf öffent­lich aus­ge­wie­se­nen Flä­chen und Fried­hö­fen aus gutem Grund gewach­se­ne Tra­di­ti­on ist. Es geht dabei um eine Viel­zahl kul­tu­rel­ler, trau­er­psy­cho­lo­gi­scher und hygie­ni­scher Aspek­te, die zu berück­sich­ti­gen sind (z. B. Gewähr­leis­tung eines ste­ti­gen Zugangs zum Grab für alle Ange­hö­ri­gen oder die Fra­ge, was mit der Urne pas­siert, wenn der „Besit­zer“ der Urne sel­ber ver­stirbt). Daher spricht man bes­ser von einer Fried­hofs­pflicht. In einem frü­he­ren Bei­trag wur­de bereits auf die­ses The­ma ein­ge­gan­gen. Ihr Ronald Häring – Geschäfts­füh­rer der Bestattungsinstitut Gotha GmbH

 

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