Thüringer Hospiz

Vor­sor­ge Gotha

Pal­­li­a­­tiv-Ver­­­sor­­gung

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,
so segens­reich sich die viel­fäl­ti­ge Land­schaft in der der Hos­­piz- und Pal­lia­tiv­ver­sor­gung für ster­ben­de Men­schen und ihre trau­ern­den An- und Zuge­hö­ri­gen erweist, so sehr ist eine ande­re Rea­li­tät zuneh­mend prä­sent, die in der Fra­ge mün­den könn­te: Ist die Hos­pi­z­id­ee gefähr­det, den übli­chen Mecha­nis­men am „frei­en Markt“ zum Opfer zu fal­len? Frag­los gebie­tet es die geschäfts­füh­ren­de Ver­ant­wor­tung auch und beson­ders in sozia­len Unter­neh­men, nach den Grund­sät­zen der Wirt­schaft­lich­keit zu han­deln und dafür zu sor­gen, dass „die Auf­wen­dun­gen … in einem wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis zu den erziel­ten und erwar­te­ten Erträ­gen ste­hen“, wie es selbst in der Finanz­ord­nung im Thü­rin­ger Hos­­piz- und Pal­lia­tiv­ver­band e.V. zu lesen steht. Und doch müs­sen eini­ge Ent­wick­lun­gen inner­halb der ambu­lan­ten und sta­tio­nä­ren Hos­­piz- und Pal­lia­tiv­ver­sor­gung befrem­den, die nicht auf Thü­rin­gen beschränkt sind. Das hin­ter­lässt schon beim Schrei­ben kei­ne guten Gefüh­le – wie mag es Ihnen beim Lesen ergehen?

Weit über 1000 ehren- und haupt­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter haben sich in Thü­rin­gen der Hos­­piz- und Pal­lia­tiv­ar­beit ver­schrie­ben. Auch sie haben ihren „Gewinn“ ganz ande­rer Art durch die­ser Arbeit! Nicht zuletzt – oder viel­leicht gera­de dann – wün­schen sie sich für ihr eige­nes Ster­ben oder Trau­ern um Ange­hö­ri­ge und Freun­de die Unter­stüt­zung, die sie selbst ande­ren zur Ver­fü­gung stel­len. „Das christ­li­che Gebot ´Lie­be dei­nen Nächs­ten wie dich selbst‘ bie­tet eine her­vor­ra­gen­de Ori­en­tie­rung für den­je­ni­gen, der sich selbst lie­ben kann“. Das schreibt Psy­cho­the­ra­peut und Ana­ly­ti­ker, Hans-Joa­­chim Maaz, in sei­nem Buch „Die Lie­bes­fal­le – Spiel­re­geln für eine neue Bezie­hungs­kul­tur.“ Dazu gehört die Fähig­keit zur unver­stell­ten, authen­ti­schen Mit­tei­lung. Ist es nicht das, was uns Men­schen am Lebens­en­de oft zurück­las­sen? In die­sem Sin­ne dür­fen wir uns ein­ge­la­den füh­len, es als Ver­mächt­nis zu begrei­fen und uns zu Her­zen zu neh­men: authen­tisch, wert­schät­zend und gera­de dar­um auch (selbst-)kritisch mit­ein­an­der umzu­ge­hen – und nicht erst am Lebensende!

Bestattungsinstitut Gotha GmbH – Tra­di­ti­on verpflichtet!

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