Vor­sor­ge Gotha

For­mu­la­re & Hinweise

Bestat­tungs­vor­sor­ge­ver­trag

Wer zu Leb­zei­ten alle Din­ge regeln möch­te, um sicher zu gehen, dass eine wür­di­ge Bestat­tung nach indi­vi­du­el­len Vor­stel­lun­gen auch durch­ge­führt wird, kann an die­ser Stel­le ein Mus­ter­ver­trag einsehen.

In einem Bestat­tungs­vor­sor­ge­ver­trag wer­den alle Ein­zel­hei­ten vom Ablauf über Umfang bis hin zu den per­sön­li­chen Wün­schen für das eige­ne Begräb­nis fest­ge­hal­ten. Damit neh­men wir den Ange­hö­ri­gen die­se Bür­de ab und sor­gen dafür, dass sie den Leis­tungs­um­fang der gewähl­ten Bestat­tungs­form im Todes­fall erfah­ren und befol­gen können.

Die ein­zel­nen Kos­ten wie Sarg, Trau­er­re­de, Musik, Blu­men­schmuck, Grab­stät­te und Ähn­li­ches wer­den ver­trag­lich genau fest­ge­legt. Preis­er­hö­hun­gen, die sich wäh­rend der Ver­trags­lauf­zeit erge­ben, wer­den dem Kun­den mit­ge­teilt und sach­lich begrün­det. Da die Leis­tun­gen von Bestat­tungs­vor­sor­ge­ver­trä­gen erst zu einem unbe­stimm­ten Zeit­punkt erbracht wer­den, müs­sen die­se nicht im Vor­aus bezahlt werden.

Erb­ver­trag

Ein Erb­ver­trag ist eine Ver­ein­ba­rung als Ver­fü­gung von Todes wegen, mit der Sie sich gegen­über einem Drit­ten ver­bind­lich ver­pflich­ten, die­ser Per­son Ver­mö­gen im Fal­le Ihres Todes zu übertragen.

Im Gegen­satz zur Errich­tung eines Tes­ta­ments muss der Erb­las­ser nicht nur tes­tier­fä­hig, son­dern auch voll geschäfts­fä­hig sein. Ein Erb­ver­trag muss nota­ri­ell beur­kun­det wer­den und der Erb­las­ser kann den Erb­ver­trag nur per­sön­lich schlie­ßen. Mit einem Erb­ver­trag bin­det sich der Tes­tie­ren­de, da er die­sen Ver­trag in der Regel nicht frei und ein­sei­tig wider­ru­fen kann. Aus­nah­me: Der Erb­ver­trag ent­hält einen Ände­rungs­vor­be­halt oder ein Rücktrittsrecht.

Der Erb­las­ser kann durch einen Erb­ver­trag mit ver­trags­mä­ßig bin­den­der Wir­kung einen Erben ein­set­zen sowie ein Ver­mächt­nis oder eine Auf­la­ge anord­nen. Ande­re Ver­fü­gun­gen als Erbein­set­zun­gen, Ver­mächt­nis­se und Auf­la­gen kön­nen ver­trags­mä­ßig nicht getrof­fen wer­den (vgl. § 2278 Abs. 2 BGB).
Nun dür­fen wir kei­ne Erb­rechts­be­ra­tung durch­füh­ren. Den­noch sei es gestat­tet, eini­ge Hin­wei­se an die­ser Stel­le vorzustellen.

Wei­ter­ge­hen­de Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie kos­ten­frei bei der Bera­tung mit Erb­rechts­fach­an­walt Burk­hardt Stoll an jedem 1. Diens­tag im Monat im Lebens­zen­trum Gotha, Lan­gen­sal­za­er Stra­ße 96. Wegen der Indi­vi­dua­li­tät der Fra­ge­stel­lun­gen ist eine vor­he­ri­ge Ter­min­ab­spra­che unter 03621/ 226685 notwendig.

Pati­en­ten­ver­fü­gung

Mit einer schrift­li­chen Pati­en­ten­ver­fü­gung kön­nen Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten vor­sorg­lich fest­le­gen, dass bestimm­te medi­zi­ni­sche Maß­nah­men durch­zu­füh­ren oder zu unter­las­sen sind, falls sie nicht mehr selbst ent­schei­den kön­nen. Damit wird sicher­ge­stellt, dass der Pati­en­ten­wil­le der Behand­lung zugrun­de gelegt wird, auch wenn er in der aktu­el­len Situa­ti­on nicht mehr geäu­ßert wer­den kann. Jede und jeder ein­wil­li­gungs­fä­hi­ge Voll­jäh­ri­ge kann eine Pati­en­ten­ver­fü­gung ver­fas­sen, die sie oder er jeder­zeit form­los wider­ru­fen kann. Es ist sinn­voll, sich von einer Ärz­tin, einem Arzt oder einer ande­ren fach­kun­di­gen Per­so­nen bera­ten zu las­sen. Tref­fen die Fest­le­gun­gen in einer Pati­en­ten­ver­fü­gung auf die aktu­el­le Lebens- und Behand­lungs­si­tua­ti­on der Pati­en­tin oder des Pati­en­ten zu, sind sowohl die Ärz­tin oder der Arzt als auch die Ver­tre­te­rin oder der Ver­tre­ter (Betreuer/in oder Bevollmächtigte/r) dar­an gebunden.

Unter die­sem Punkt erhal­ten Sie Infor­ma­tio­nen und Aus­füll­hin­wei­se zur Patientenverfügung.

Tes­ta­ment

Der letz­te Wil­le ist eine sehr per­sön­li­che und höchst indi­vi­du­el­le Ange­le­gen­heit. Das Bür­ger­li­che Gesetz­buch stellt in Aus­ge­stal­tung der Erb­rechts­ga­ran­tie viel­fäl­ti­ge Gestal­tungs­in­stru­men­te zur Ver­fü­gung. Mit die­sem recht­li­chen Instru­men­ta­ri­um kann der letz­te Wil­le doku­men­tiert und damit die Vor­aus­set­zung geschaf­fen wer­den, dass er im Ster­be­fall auch umge­setzt wird. Die eige­ne Erb­fol­ge zu gestal­ten ist ein höchst­per­sön­li­cher Akt. Nota­rin­nen und Nota­re kön­nen nur die Auf­ga­be über­neh­men, den letz­ten Wil­len zu erfor­schen und ihn rechts­si­cher zu dokumentieren.

Gleich­zei­tig steht es jeder­mann frei, von sei­nem Gestal­tungs­recht kei­nen Gebrauch zu machen. Tes­tier­frei­heit bedeu­tet auch gleich­zei­tig Abwe­sen­heit von Tes­tier­zwang. Aller­dings kann nie­mand ohne Erben verster­ben. Wur­de der Erbe nicht durch letzt­wil­li­ge Ver­fü­gung selbst gewählt, springt der Gesetz­ge­ber ein: Hier greift die gesetz­li­che Erbfolge.

Die gesetz­li­che Erb­fol­ge kann dem Wil­len des Erb­las­sers ent­spre­chen: Der Gesetz­ge­ber hat sie als Mus­ter­erb­fol­ge in der Hoff­nung gestal­tet, dass sie in mög­lichst vie­len Fäl­len dem Wil­len der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ent­spricht. Mit zuneh­men­der gesell­schaft­li­cher Viel­falt ist es jedoch immer unwahr­schein­li­cher, dass die gesetz­li­che Erb­fol­ge der indi­vi­du­el­len Lebens­si­tua­ti­on des Ein­zel­nen ent­spricht. Des­halb soll­te jeden­falls eine Über­prü­fung statt­fin­den, ob eine indi­vi­du­el­le Gestal­tung des letz­ten Wil­lens erfor­der­lich ist.

Wei­ter­ge­hen­de Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie kos­ten­frei bei der Bera­tung mit Erb­rechts­fach­an­walt Burk­hardt Stoll an jedem 1. Diens­tag im Monat im Lebens­zen­trum Gotha, Lan­gen­sal­za­er Stra­ße 96.

Wegen der Indi­vi­dua­li­tät der Fra­ge­stel­lun­gen ist eine vor­he­ri­ge Ter­min­ab­spra­che unter 03621/ 226685 notwendig.

Vor­sor­ge­voll­macht und Betreuungsverfügung

Kann ein Voll­jäh­ri­ger nicht mehr selbst die not­wen­di­gen Ent­schei­dun­gen tref­fen, so bestellt das Betreu­ungs­ge­richt einen soge­nann­ten Betreu­er, der den Betrof­fe­nen ver­tritt, so wie Eltern für ihre Kin­der ent­schei­den kön­nen. Das gilt für finan­zi­el­le Angelegenheiten
genau­so wie für per­sön­li­che Ent­schei­dun­gen, bei­spiels­wei­se im Krankenhaus.

Mit einer Betreu­ungs­ver­fü­gung kön­nen dem Betreu­ungs­ge­richt bestimm­te Per­so­nen als Betreu­er vor­ge­schla­gen wer­den. Durch Vor­sor­ge­voll­macht kann jeder selbst Per­so­nen sei­ner Wahl bevoll­mäch­ti­gen und so die Bestel­lung eines Betreu­ers verhindern.

Wer darf im Bedarfs­fall für mich Ent­schei­dun­gen wel­cher Art tref­fen, wenn ich nicht mehr dazu in der Lage bin. Ein wich­ti­ges The­ma wird ihnen hier erläutert.

Bestattungsinstitut Gotha GmbH – Tra­di­ti­on verpflichtet!

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