Kre­ma­to­ri­um mit Tradition

Die Tra­di­ti­on der Ein­äsche­rung lässt sich in Euro­pa bis in die Anti­ke zurück­ver­fol­gen. Im Mit­tel­al­ter und der frü­hen Neu­zeit von der katho­li­schen Kir­che bis 1963  sank­tio­niert, erfuhr die­se Art der Bestat­tung im 19. Jahr­hun­dert in Gotha sei­ne euro­päi­sche Wie­der­ge­burt. Trotz aller Widerstände.

Von damals …

Das ers­te Kre­ma­to­ri­um im deutsch­spra­chi­gen Raum wur­de 1878 von Juli­us Ber­tuch und Carl Hein­rich Stier auf dem Haupt­fried­hof Gotha erbaut. Die Thü­rin­ger Resi­denz­stadt im Her­zog­tum Sach­sen-Coburg-Gotha galt als libe­ral und fort­schritt­lich. So gab es dort von­sei­ten des Her­zogs Ernst II. und der Lan­des­kir­che weni­ger Wider­stand bei der Ein­füh­rung der als sehr modern gel­ten­den Feu­er­be­stat­tung, als in ande­ren deut­schen Klein­staa­ten. Auch die Frie­dens­no­bel­preis­trä­ge­rin Ber­tha von Sutt­ner för­der­te den Bau des ers­ten deut­schen Kre­ma­to­ri­ums und ver­füg­te tes­ta­men­ta­risch, dass ihr Leich­nam nach Gotha über­führt und dort ver­brannt wer­den sol­le. Sie war Mit­glied im öster­rei­chi­schen Ver­ein „Die Flam­me“ der die Feu­er­be­stat­tung pro­pa­gier­te. Die Urne mit ihrer Asche wird im Kolum­ba­ri­um im Kre­ma­to­ri­um Gotha aufbewahrt.

Die ers­te Ein­äsche­rung im Kre­ma­to­ri­um Gotha fand am 10. Dezem­ber 1878 statt. Der Bau­in­ge­nieur Carl Hein­rich Stier war bereits ein Jahr vor der Fer­tig­stel­lung ver­stor­ben. Er ver­füg­te in sei­nem Tes­ta­ment die Ein­äsche­rung sei­nes vor­läu­fig bei­gesetz­ten Leich­nams nach Inbe­trieb­nah­me des Kre­ma­to­ri­ums. Stier war in Gotha der ein­zi­ge, für den Bestat­tun­gen nach bei­den Arten stattfanden.

Trotz der lan­gen Tra­di­ti­on des ältes­ten, funk­ti­ons­tüch­ti­gen Kre­ma­to­ri­ums Deutsch­lands ist es nicht selbst­ver­ständ­lich, dass Ver­stor­be­ne hei­mat­ort­nah ein­ge­äschert wer­den. Oft­mals fin­den Trans­por­te im 4/8/ oder 12-Sarg-Trans­por­ter in weit ent­fern­te Gebie­te statt, um ver­meint­lich güns­ti­ge­re Ange­bo­te in Anspruch neh­men zu kön­nen. Ist das im Sin­ne des Ver­stor­be­nen? Möch­te man wirk­lich, aus Kos­ten­grün­den die­se letz­te Rei­se akzeptieren?

… bis heute.

Das Kre­ma­to­ri­um Gotha wird durch die Bestattungsinstitut Gotha GmbH im Auf­trag der Stadt­ver­wal­tung Gotha betrie­ben. Der gewis­sen­haf­te Betrieb wird durch das städ­ti­sche Unter­neh­men seit vie­len Jahr­zehn­ten sicher­ge­stellt und mit Herz und See­le die Tra­di­ti­on gepflegt. Seit Genera­tio­nen – Für Generationen!

Als tra­di­ti­ons­reichs­tes Bestattungsinstitut des Land­krei­ses Gotha ste­hen wir Ihnen dar­über hin­aus jeder­zeit auch bei allen ande­ren Fra­gen zum The­ma Bestat­tung, Stein­metz­ar­bei­ten und Grab­pfle­ge zur Ver­fü­gung. Sämt­li­che Mitarbeiter/innen der Bestattungsinstitut Gotha GmbH sind bestrebt, Ihnen bei allen anste­hen­den Fra­gen zu allen Lebens­si­tua­tio­nen mit kom­pe­ten­ter Bera­tung, ein­fühl­sa­mer Beglei­tung und hilf­rei­chen Tipps zur Sei­te zu ste­hen. Auf­grund unse­rer über hun­dert­jäh­ri­gen Tra­di­ti­on rich­tet sich unser Fokus neben der Unter­neh­mens­tä­tig­keit auch auf die Erhal­tung der Bestat­tungs­kul­tur und tra­di­tio­nel­ler Werte.

Über­zeu­gen Sie sich von unse­rer Leis­tungs­viel­falt und unse­rer Ver­läss­lich­keit – wir ste­hen Ihnen 24h/365 Tage für die Kon­takt­auf­nah­me zur Ver­fü­gung:  03621–3087 0

Ihr Ronald Häring – Geschäftsführer.

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