Gold, Sil­ber, Implantate

Gold, Sil­ber, Implan­ta­te und ande­re Wertsachen.….

Ein The­ma, wel­ches in der Bevöl­ke­rung latent dis­ku­tiert, aber sel­ten direkt ange­spro­chen wird. Was pas­siert in einem seriö­sen Insti­tut eigent­lich mit der­ar­ti­gen Gegen­stän­den? Grund­sätz­lich muss NICHT unter­schie­den wer­den zwi­schen der gold­far­be­nen Uhr und der ech­ten Rolex, denn per­sön­li­che Erin­ne­run­gen, emo­tio­na­le Bin­dun­gen, aber auch ech­te Wer­te sind Aspek­te, wel­che wäh­rend eines seriö­sen Bera­tungs­ge­sprä­ches erör­tert wer­den müs­sen. Bei einer klas­si­schen Erd­be­stat­tung kön­nen der­ar­ti­ge Gegen­stän­de ein­fach am Ort verbleiben.

Als Betrei­ber des ältes­ten, funk­ti­ons­tüch­ti­gen Kre­ma­to­ri­ums welt­weit beant­wor­te ich gern eine wei­te­re Fra­ge. Was geschieht eigent­lich bei einer Ein­äsche­rung damit? Abnehm­ba­re Wert­ge­gen­stän­de kön­nen nach­träg­lich in die Ascheur­ne gege­ben wer­den oder aber an der Per­son ver­blei­ben. Dass Gebiss-Implan­ta­te jedoch Legie­run­gen sind, also neben Gold­an­tei­len auch Kup­fer, Pal­la­di­um, Molyb­dän, Chrom, Kobalt u.v.m. ent­hal­ten kön­nen, ist bekannt. Die beim Ein­äsche­rungs­pro­zess herr­schen­den Tem­pe­ra­tu­ren rei­chen nicht immer aus, um den Schmelz­punkt der ein­zel­nen Ele­men­te (Gold, Sil­ber, Implan­ta­te) zu erreichen.

Im Ergeb­nis ver­blei­ben die nicht magne­ti­schen Bestand­tei­le im Asche­be­häl­ter und wer­den somit voll­stän­dig mit bei­gesetzt. Soll­ten jedoch Ange­hö­ri­ge Inter­es­se an der­ar­ti­gen Stof­fen besit­zen, so steht ihnen die Mög­lich­keit offen, einen Patho­lo­gen mit deren Ent­fer­nung zu beauf­tra­gen. Ande­re Implan­ta­te aus Edel­stahl­le­gie­run­gen wer­den gemäß dem Wirt­schafts­kreis­lauf­ge­setz durch zer­ti­fi­zier­te Fach­fir­men verwertet.

Wei­te­re Gerüch­te kur­sie­ren bezüg­lich des „Sarg­de­ckels“ – von aus­ge­bil­de­tem Bestat­ter – Fach­per­so­nal als Sargober­teil bezeich­net. Auch wenn es lei­der in der Bestat­tungs­bran­che schwar­ze Scha­fe gibt, die in der Pra­xis kurz vor der Ein­äsche­rung noch Ums­ar­gun­gen vor­neh­men, distan­zie­ren wir uns ent­schie­den von die­ser Vor­ge­hens­wei­se. Schließ­lich ist ein geschlos­se­ner Voll­holz­sarg durch die Eigen­ener­gie des Hol­zes Garant für eine ord­nungs­ge­mä­ße Ein­äsche­rung. Die tech­ni­schen Abläu­fe kön­nen von der inter­es­sier­ten Bevöl­ke­rung wie­der beim regel­mä­ßig statt­fin­den­den Tag des Fried­ho­fes besich­tigt wer­den. Für tie­fer gehen­de Fra­gen ste­he ich Ihnen selbst­ver­ständ­lich gern zur Verfügung.
Ihr Ronald Häring – Geschäftsführer -.

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