Das Sozi­al­amt rät dringend…

Das Sozi­al­amt rät drin­gend zum Abschluss eines Bestattungsvorsorgevertrages !

Nur zweck­ge­bun­de­ne Gel­der eines Treu­hand­kon­tos oder einer Ster­be­geld­ver­si­che­rung sind vor dem Zugriff des Sozi­al­am­tes bei Pfle­ge­be­dürf­tig­keit geschützt…

Immer mehr Pfle­ge­be­dürf­ti­ge brau­chen zusätz­li­che Sozi­al­leis­tun­gen. So stieg die Zahl der Emp­fän­ger von Hil­fe zur Pfle­ge im Ver­gleich zum Vor­jahr um 9.000 auf 453.000, das teil­te das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt mit. Nach den jüngs­ten Daten von 2014 waren 292.000 Frau­en und 161.000 Män­ner betrof­fen. Auch die Aus­ga­ben für die Hil­fe zur Pfle­ge wuch­sen, von 2,6 Mil­li­ar­den Euro 2005 auf zuletzt 3,5 Mil­li­ar­den. Die Zahl der Pfle­ge­be­dürf­ti­gen ist in den ver­gan­ge­nen Jah­ren deut­lich gestie­gen, auf zuletzt 2,6 Mil­lio­nen Men­schen. Aus die­sen mas­siv stei­gen­den Zah­len resul­tiert auch, dass beim Verster­ben die­ser Men­schen kei­ne finan­zi­el­len Mit­tel zur Beauf­tra­gung einer Bestat­tung vor­han­den sind und damit auch der letz­ten Weg durch das Sozi­al­amt und die öffent­li­che Hand finan­ziert wer­den muss. Die mit viel Lie­be und über ein lan­ges Berufs­le­ben erar­bei­te­te Immo­bi­lie wur­de bereits vor­her längst für die Bezah­lung einer not­wen­di­gen Heim­un­ter­brin­gung aufgezehrt.

Umso wich­ti­ger ist es nach ein­hel­li­ger Exper­ten­mei­nung, bereits ab der Lebens­mit­te für die der­eins­ti­ge Bestat­tung Vor­sor­ge zu tref­fen und sich nicht auf die Hal­tung zurück­zu­zie­hen, dass die­se Auf­ga­be den Kin­dern oblie­ge. In einer Stel­lung­nah­me des Amts für Sozia­les im Rhei­nisch-Ber­gi­schen Kreis betont in die­sem Zusam­men­hang der Land­kreis, dass zur Siche­rung des Vor­sor­ge­be­tra­ges eine treu­hän­de­ri­sche Hin­ter­le­gung des Gel­des erfol­gen sollte.

SozialamtDie Deut­sche Bestat­tungs­vor­sor­ge Treu­hand, die vom Bun­des­ver­band Deut­scher Bestat­ter und dem Kura­to­ri­um Deut­sche Bestat­tungs­kul­tur zur Absi­che­rung der Gel­der gegrün­det wor­den ist, legt die­se mün­del­si­cher und ver­zins­lich an. Sie bewahrt die Ein­la­ge somit vor Wert­ver­lust. Da die­ses Kapi­tal einem beson­de­ren Zweck gewid­met ist, steht es noch unter einem wei­te­ren Schutz: Drit­ten ist der Zugang zum Kapi­tal ver­wehrt. Die Bestattungsinstitut Gotha GmbH ist als Part­ner der o.G. Orga­ni­sa­tio­nen im Land­kreis Gotha hier­für gern Ihr exklu­si­ver Ansprechpartner.

Bei einer ange­mes­se­nen Bestat­tungs­vor­sor­ge erken­nen die Kom­mu­nen und Land­krei­se in ganz Deutsch­land rela­tiv unter­schied­li­che Beträ­ge an, die über den Betrag des soge­nann­ten Schon­ver­mö­gens von 2.600 € für Allein­ste­hen­de hin­aus für eine ver­bind­lich ver­ein­bar­te Bestat­tungs­vor­sor­ge statt­haft sind. Aner­kannt wer­den Beträ­ge bis zu 10.000 €, im Rhei­nisch-Ber­gi­schen Kreis wer­den etwa 6000 € als ange­mes­sen aner­kannt. Bei höhe­ren Vor­sor­gen wird eine Ein­zel­fall­prü­fung durch­ge­führt, die vor allem die per­sön­li­chen Wün­sche des Vor­sor­gen­den berück­sich­tigt und nach dem Umfang der durch­zu­füh­ren­den Bestat­tung fragt.

Über die Bestat­ter, die Mit­glie­der im Bun­des­ver­band Deut­scher Bestat­ter sind, kön­nen Bestat­tungs­vor­sor­ge­ver­trä­ge abge­schlos­sen wer­den, bei denen der vor­aus­sicht­li­che Betrag der Bestat­tung in einem zwei­ten Schritt finan­zi­ell durch ein Treu­hand­kon­to abge­si­chert wird. Im Fal­le des Todes wird nach Vor­la­ge der Ster­be­ur­kun­de und der Rech­nung der Rech­nungs­be­trag des Bestat­ters aus die­sem zweck­ge­bun­de­nen Ver­mö­gen begli­chen. Etwai­ge ver­blei­ben­de Gel­der wer­den den Erben aus­be­zahlt. Jus­ti­zia­rin Ant­je Bisping, die im Bun­des­ver­band Deut­scher Bestat­ter auch die Schlich­tungs­stel­le für strit­ti­ge Bestat­tun­gen zwi­schen Kun­den und Bestat­tern lei­tet, weiß aus viel­fäl­ti­ger Erfah­rung davon zu berich­ten, dass ent­ge­gen gericht­li­cher Ent­schei­dun­gen und gel­ten­de Rechts­la­ge Sozi­al­äm­ter immer wie­der Pfle­ge­be­dürf­ti­ge zur Auf­lö­sung zweck­ge­bun­de­ner Gel­der drän­gen. Beim Ver­lan­gen nach der Auf­lö­sung zweck­ge­bun­de­ner Gel­der für die der­eins­ti­ge Bestat­tung ist daher der Bun­des­ver­band Deut­scher Bestat­ter  für Vor­sor­gen­de zu einer kur­so­ri­schen (grund­sätz­li­chen) Prü­fung von Ableh­nungs­be­schei­den für Sozi­al­leis­tun­gen bereit und über­nimmt für Kun­den der Deut­schen Bestat­tungs­vor­sor­ge Treu­hand AG auch etwai­ge Pro­zess­kos­ten. Der Geschäfts­füh­rer des Kura­to­ri­ums Deut­sche Bestat­tungs­kul­tur Oli­ver Wirth­mann ergänzt mit Blick auf Ster­be­geld­ver­si­che­run­gen, dass für sie der glei­che Schutz vor dem Zugriff des Sozi­al­am­tes gilt und die­se eben­falls nicht gekün­digt wer­den müs­sen, um For­de­run­gen des Sozi­al­am­tes zu befrie­di­gen oder Leis­tun­gen über­haupt zu erhal­ten. Gänz­lich abzu­ra­ten ist von Rück­la­gen auf Spar­kon­ten oder gar von Bar­be­trä­gen, die für die Bestat­tung gedacht sind. Die­se unter­lie­gen nicht dem recht­li­chen Schutz vor dem Sozi­al­amt. Wei­ter­hin besteht das Risi­ko, dass bei feh­len­der Ver­ein­ba­rung einer Bestat­tungs­vor­sor­ge nicht der Wil­le des Ver­stor­be­nen zur Gel­tung kommt, son­dern eine sehr dürf­ti­ge Bestat­tung durch­ge­führt wird.

Die­se Mit­tei­lung des Bun­des­ver­ban­des Deut­scher Bestat­ter ist eine der Wich­tigs­ten über­haupt. Spre­chen Sie uns ver­trau­ens­voll an!  Ihr Ronald Häring ‑Geschäfts­füh­rer-

 

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